Datenverschlüsselung

Immer häufiger kommt es zu Missbrauch von Daten, sei es im Internet abgefangene Kreditkarteninformationen, die für hohe Abbuchungen genutzt werden, oder das Ausspionieren anderer sensibler Daten. Ein Mittel diesen Missbrauch zu verhindern, ist eine den Bedrohungen angemessene Datenverschlüsselung. Dabei werden die Daten erst verschlüsselt und dann mit dem entsprechenden Verfahren wieder entschlüsselt. Hierbei wird zwischen einer symmetrischen und einer asymmetrischen Datenverschlüsselung unterschieden. Bei der symmetrischen wird nur ein Schlüssel verwendet, bei der asymmetrischen zwei. Die zwei Schlüsselarten bei dieser Art sind der Public Key, der öffentlich zugänglich ist, und der private Key, der nicht herausgegeben werden darf. Eine mögliche vereinfachte Anwendungsweise dabei ist, dass der Empfänger seinen Public Key dem Sender übermittelt, dieser die Nachricht damit verschlüsselt und der Empfänger mit seinem passenden privaten Key die Nachricht dann entschlüsseln kann. Dieses Verfahren kommt häufig bei der E-Mail Verschlüsselung zum Einsatz.

Eine häufig unterschätzte Gefahr ist die nicht vorhandene Datenverschlüsselung auf Laptops oder mobilen Speichergeräten, wie z.B. externen Festplatten oder USB-Sticks. Bei vielen Reisen ist die Möglichkeit eines Diebstahles oder anderweitigem Verlustes von diesen Geräten sehr hoch. Abhilfe kann eine Reihe von Software auf dem Markt schaffen, die die Daten entsprechend verschlüsselt. Dabei findet man einerseits Open Source Produkte und andererseits kostenpflichtige Software.

Bei Microsoft Windows Systemen ist das Encrypted File System standardmäßig vorhanden, was für eine Datenverschlüsselung genutzt werden kann.

Eine weitere einfache Methode ist die Erstellung von Zip-Dateien inklusive eines Passwortschutzes. Damit können sensible Daten in Word-, Exceldateien, etc. sicher geschützt werden.

Bei einer Verschlüsselung ist des Weiteren auf ein sicheres Passwort zu achten. Ist das Passwort einfach zu erraten oder mittels eine Passwortknackers herauszubekommen, ist die Datenverschlüsselung wertlos. Daher sollte das Passwort eine entsprechende Mindestlänge (mindestens sechs Zeichen) haben, aus Groß- und Kleinschreibung bestehen und bestenfalls Sonderzeichen beinhalten.

Der Bereich der Datenverschlüsselung wird auch Kryptographie genannt.

Nun sollten Sie sich die Frage stellen, ob Ihre Daten ausreichend verschlüsselt sind?

In den letzten Jahren nahm die Zahl an Datendiebstählen enorm zu. Egal, ob die Weitergabe von internen Informationen in einem Unternehmen oder der alltägliche Kreditkartenbetrug, immer wieder werden Daten digital gestohlen und missbraucht. Deshalb muss man sich zum Beispiel mit einer zuverlässigen Software Verbandsmanagement vor Dieben schützen und - speziell in diesem Fall - seine Verbandsmitglieder aber auch den Verband selbst optimal schützen.